Ev. Frauenhilfe Elsetal Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. Februar 2011 um 17:21 Uhr

Die Frauenhilfe Elsetal ist längst kein "Strickverein" mehr, wie in ihren ersten Jahrzehnten. Andacht und Bibelarbeit stehen aber auch heute noch an vorderster Stelle. Wir bieten Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen Gemeinschaft, Meinungsaustausch, soziales Engagement, Information und Spiritualität. Dazu kommen Vortragsveranstaltungen zu aktuellen, gesellschaftlsrelevanten Themen.

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Heute sind wir eine lebendige Gruppe von Frauen - meist nach der Berufstätigkeit - die sich vierzehntägig mittwochs um 14:45 Uhr im Gemeinderaum der Martin-Luther-Kirche zu mehr als nur Kaffeeklatsch und Alltagstratsch trifft.

Ein "Frauenhilfe-Mittwoch" sieht so aus, dass schon ab 14:00 Uhr Frauen den Kaffee vorbereiten. Ab 14:30 Uhr füllt sich der Gemeinderaum schnell. Durchschnittlich kommen 35 Frauen zum Nachmittag. Um 14:45 Uhr Begrüßung, dann Andacht, singen, Kaffee trinken. Es folgt ein vielseitiges Programm mit unterschiedlichen Referenten und Vorträgen oder Gesprächen zu Themen aus Kirche, Alltagsleben, Politik und Bibel. Um 17:00 Uhr verabschieden wir uns mit Gebet und Segen.

Natürlich feiern wir auch Feste und machen regelmäßig Ausflüge.

Wir wünschen uns für die Zukunft, dass sich immer wieder neue Frauen finden, die der Frauenhilfe nahe stehen und sich für ihre Ziele einsetzen.

Neugierig geworden? Unsere Tür steht allen interessierten Frauen offen.

Weitere Informationen bei Erika Koprek

 

 

Blumen für den Altar

 

Frauenhilfe sammelt für Altarschmuck

 

Am Mittwoch, 01.02.2012 trafen sich die Mitglieder der Frauenhilfe zu ihrer Jahresversammlung im Gemeinderaum unter der Martin-Luther-Kirche. Die 1. Vorsitzende, Erika Koprek, ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Noch einmal kamen die besonderen Veranstaltungen der Frauenhilfe in 2011 zur Sprache.

Auch standen Wahlen zur 1. Vorsitzenden und zur Kassiererin an. Erika Koprek (1. Vorsitzende) und Renate Glänzer (Kassiererin) wurde wiedergewählt und nahmen die Wahl an.

In einer anschließenden Diskussion wurde beschlossen, dass die Mitglieder der Frauenhilfe in ihren Zusammenkünften Geld für den sonntäglichen Altarschmuck sammeln möchten, um so die Kasse des Martin-Luther-Kirchenbezirks zu entlasten. Für diese Hilfe bedanken sich die Organisatorinnen für den Altarschmuck ganz herzlich bei der Frauenhilfe.

Thomas Schöttke


 

Hier finden sie die Festschrift zu unserem

100jährigem Jubiläum

 

100. Geburtstag der Frauenhilfe Elsetal

 

Jedes Jahr feiern wir am 1.Advent in der Martin-Luther-Kirche ein besonderes Fest, unser Kirchjubiläum.
In diesem Jahr blickte die Evangelische Frauenhilfe-Elsetal zurück auf ihre Gründung, am 7. November 1910.
Wie schon so oft, wenn viel Platz im Gottesdienstraum benötigt wird, ersetzen Stühle die Bänke, und so feierte die Jubilarin mit der Gemeinde und vielen Gästen an festlich gedeckten Tischen um 14 Uhr einen Dankgottesdienst. Die Festpredigt hielt die Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, Frau Christel Schmidt über Jeremia 23, 5-8, Pfarrer Andreas Hirschberg gestaltete mit Frauenhilfsmitgliedern liturgisch den Gottesdienst und die Kantorei musikalisch mit KMD Gerhard Strub.
Nach Grußworten durch den Superintendent Majoress für den Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, Pfarrer Schulz für die Evangelische Kirchengemeinde Plettenberg, für die Stadt Plettenberg, Frau Rainhold, stellvertretende Bürgermeisterin und Frau Reuß für den Lenneverband der Frauenhilfen, begann der gesellige Teil des Jubiläums. Bei Kaffee und Kuchen wurden viele Gespräche geführt. Gemeinsam gesungene Adventslieder, begleitet am Keyboard von Gerhard Strub, wechselten mit Glückwünschen und Präsenten der benachbarten Frauenhilfen und der uns sehr verbundenen Katholischen Frauengemeinschaft St. Laurentius. Drei Frauen unserer Frauen-Hilfe, in historischen Gewändern, erinnerten in einem Anspiel an die Begegnung mit der Kaiserin Auguste Victoria, der Gründerin aller Frauenhilfen, ja selbst die 1.Vorsitzende der Elsetaler Frauenhilfe, Frau Prinz, besuchte unser Fest, festlich gekleidet und würdig dargestellt. Ein unhöflicher Besucher platzte in die Festveranstaltung mit dem Vorwurf: "Früher ist viel getan worden, da nannte sich euer Verein mit Recht Frauen-H i l f e. Heute seid ihr doch nur ein Kaffeekränzchen. Das wurde entschieden zurückgewiesen durch die vielfältigen Aufgabenbereiche, die wahrgenommen werden.
Ein wichtiger Programmpunkt folgte, sechs Frauen unserer Frauenhilfe wurden wegen ihrer langjährigen Mitgliedschaft mit einem Weihnachtsstern geehrt. Sie haben 60, 50 und 30 Jahre Treue gehalten.
In einem Sketch zum Schmunzeln versuchten zwei ratlose Krankenhausärzte die gestresste Frau Ehrenamt mit Heilsalbe zu behandeln, doch die immer schlimmer klagende Patientin half nur der Rat einer Krankenschwester, die einfühlsam den erlösenden Vorschlag machte: Mehr Anerkennung und Aufwertung bei der weiblichen Mitarbeit in der Kirche wirke wahre Wunder.
Glücklich und dankbar waren wir über den guten Verlauf unseres Jubiläums, das lange Zeit vorher vorbereitet wurde.
Mit Gebet, Segen und einem Schlusslied verabschiedeten wir uns

Erika Koprek


"Neue Ausdrucksformen für den Glauben in Musik und Texten kennen und verstehen lernen." Teil 2 (Friedrich A. Gohmann)